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Rednerpult bei Kongress

Im Rahmen der 6. Fachtagung für Osteopathie in Wien wurden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie gesundheitspolitische Entwicklungen thematisiert. Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die gesetzliche Anerkennung der Osteopathie als eigenständiger Gesundheitsberuf in Österreich.

Gesetzliche Anerkennung im Fokus

Die Österreichische Gesellschaft für Osteopathie verweist im Rahmen der Tagung auf die aus ihrer Sicht bestehende Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung. Dabei wird betont, dass Osteopathie in der Bevölkerung etabliert sei und eine hohe Nachfrage bestehe.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen für verschiedene Indikationsbereiche vorliegen. Die Umsetzung einer gesetzlichen Verankerung wird als Aufgabe der politischen Entscheidungsträger beschrieben.

Europäische Entwicklungen als Bezugspunkt

Im Kontext der Diskussion wird auf andere europäische Länder verwiesen, in denen die Osteopathie bereits gesetzlich geregelt ist. Italien wird als Beispiel genannt, wo die Regulierung abgeschlossen wurde und ein eigenständiges Berufsbild mit definierten Ausbildungsstandards besteht.

Auch Deutschland wird in diesem Zusammenhang erwähnt. Laut Veranstaltung ist im Koalitionsvertrag vorgesehen, die Osteopathie berufsgesetzlich zu regeln.

Rolle im Gesundheitssystem

Im Rahmen der Tagung wurde die mögliche Einbindung der Osteopathie in bestehende Versorgungsstrukturen thematisiert. Dabei wurde die Anerkennung als eigenständiger Beruf mit geregelter Ausbildung im Zusammenhang mit Reformüberlegungen im Gesundheitswesen diskutiert.

In diesem Zusammenhang wurden auch neue Versorgungsmodelle angesprochen, in denen verschiedene Gesundheitsberufe enger zusammenarbeiten.

Ausbildung und Qualitätsanforderungen

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage nach Ausbildungsstandards. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Bedeutung einer mehrjährigen, qualitätsgesicherten Ausbildung hervorgehoben.

Die gesetzliche Anerkennung wird dabei auch im Zusammenhang mit der Sicherstellung einheitlicher Qualitätskriterien gesehen.

Kurz zusammengefasst
  • Forderung nach gesetzlicher Anerkennung der Osteopathie in Österreich
  • Verweis auf bereits regulierte europäische Länder
  • Diskussion über Ausbildungsstandards und Einbindung ins Gesundheitssystem
Tisch mit Büchern - Behandlungsbänke im Hintergrund

Der Bundesverband Osteopathie (BVO) hat zum 1. Januar 2026 eine neue Akademie gestartet. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Verbands hervor.

Mit der Akademie werden Fortbildungsangebote im Bereich Osteopathie organisatorisch gebündelt und in einem zentralen Rahmen zusammengeführt. Ziel ist es, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und die Angebote innerhalb des Verbands neu zu organisieren.

Rednerpult vor hellem Hintergrund

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO) hat im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 25. März 2026 einen neuen Vorstand gewählt. Der veröffentlichte Beitrag nennt die gewählten Personen sowie deren Funktionen innerhalb des Gremiums und beschreibt die organisatorische Einordnung der Vorstandswahl.

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