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Praxisübernahme in Österreich

Die Übernahme einer bestehenden Praxis in Österreich kann ein idealer Einstieg in die Selbstständigkeit sein und bietet viele Vorteile: von einer bewährten Ausstattung bis hin zum bereits aufgebauten Patientenstamm. Für einen erfolgreichen Start in Deine Praxis solltest Du einige wesentliche Schritte beachten.

1. Gründliche Analyse der Praxis

Bevor Du eine Entscheidung triffst, ist eine detaillierte Prüfung der Praxis wichtig. Neben der Lage und der Ausstattung solltest Du auch die finanzielle Situation analysieren. Eine professionelle Bewertung zeigt Dir, ob der geforderte Kaufpreis angemessen ist, und gibt Dir Aufschluss über Umsatz, Gewinn und mögliche Investitionen.

2. Finanzierung und Verträge

Die Finanzierung kann durch Eigenmittel oder Förderungen erfolgen – informiere Dich über Fördermöglichkeiten durch österreichische Institutionen, die Existenzgründungen im Gesundheitsbereich unterstützen. Der Kaufvertrag sollte alle wesentlichen Aspekte regeln, wie das Inventar, bestehende Verträge und gegebenenfalls eine Übergangsphase mit dem Vorbesitzer, um Dich in die Praxis einzuarbeiten.

3. Übergabephase mit Patientenbindung

Eine Übergabephase ist nicht nur hilfreich, um Dich in die Abläufe einzuarbeiten, sondern auch, um Vertrauen bei den bestehenden Patienten zu schaffen. Der bisherige Praxisinhaber kann Dich den Patienten vorstellen und so für eine reibungslose Fortführung der Behandlungen sorgen.

4. Marketing und Positionierung

Nutze die Übernahme als Chance, Deine eigenen Akzente zu setzen, etwa durch neue Behandlungsschwerpunkte oder moderne Kommunikationswege. Frühzeitige Marketingmaßnahmen helfen Dir, sowohl bestehende als auch neue Patienten zu erreichen und Deinen Namen in der Region bekannt zu machen.

5. Rechtliche Aspekte und steuerliche Pflichten

Die Übernahme einer Praxis in Österreich bringt einige rechtliche und steuerliche Anforderungen mit sich. Neben der Anmeldung beim Finanzamt ist eine steuerliche Beratung sinnvoll, um den Kaufpreis korrekt zu behandeln und wichtige Verträge, wie etwa den Mietvertrag, zu übernehmen oder anzupassen.

Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.

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In Deutschland können selbst hochqualifizierte, akademisch ausgebildete Osteopath:innen ihren Beruf bislang nicht eigenständig ausüben. Das zeigt eine aktuelle Anfrage an die Bundestagsabgeordnete Simone Borchardt, veröffentlicht auf Abgeordnetenwatch.

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Ab dem Herbstsemester 2026 startet erstmals ein Masterstudiengang Osteopathie in der deutschsprachigen Schweiz. Angeboten wird der Master of Science in Osteopathie (MSc) von der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS). Damit entsteht erstmals ein durchgängiger akademischer Ausbildungsweg bis zum Masterabschluss im deutschsprachigen Teil der Schweiz.

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