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Praxisgründung in der Schweiz: Dein Weg zur eigenen Praxis

In der Schweiz ist die Gründung einer eigenen Osteopathiepraxis mit einigen speziellen Anforderungen verbunden. Hier sind die wesentlichen Punkte, die Du beachten solltest:

1. Berufszulassung und Ausbildung

In der Schweiz ist ein Masterabschluss in Osteopathie erforderlich, um die Praxis selbstständig zu führen. Diese Ausbildung kann an Hochschulen wie der Hochschule für Gesundheit Freiburg oder der Fernfachhochschule Schweiz absolviert werden, die berufsqualifizierende Masterstudiengänge anbieten. Für Osteopathen mit ausländischen Abschlüssen ist eine Anerkennung durch das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) erforderlich, da diese Abschlüsse ohne Anerkennung keine Berufsausübungsbewilligung erhalten.

2. Standortwahl

Eine gründliche Standortanalyse ist entscheidend, um die beste Region für Deine Praxis zu finden. Aspekte wie die Konkurrenzlage, die Zielgruppe und die lokalen Kosten sollten berücksichtigt werden. Der Standort beeinflusst oft, ob eine Praxis in ländlicher oder städtischer Umgebung erfolgreich ist. Zusätzlich kann die Nähe zu anderen medizinischen Einrichtungen und guter Verkehrsanbindung vorteilhaft sein.

3. Finanzierung und Versicherungen

Die Gründungskosten variieren je nach Standort und Ausstattung. Neben den Investitionen für Räumlichkeiten und medizinische Ausstattung sind auch Betriebskosten einzuplanen. Die finanziellen Grundlagen sollten durch einen gut ausgearbeiteten Businessplan abgedeckt sein, und Banken können spezielle Kredite für die Gesundheitsbranche anbieten. Außerdem sind Versicherungen wie die Berufshaftpflichtversicherung obligatorisch, um sich gegen Risiken abzusichern.

4. Marketing und Patientenakquise

Für den Erfolg der Praxis ist ein solider Außenauftritt unerlässlich. Dazu gehören eine professionelle Website, Präsenz in Fachverzeichnissen und ein durchdachtes Marketingkonzept. Partnerschaften mit anderen Gesundheitseinrichtungen sowie digitale Terminbuchungssysteme erleichtern die Patientengewinnung und steigern die Bekanntheit.

Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.

Kuppel des deutschen Bundestags bei Dämmerung

In Deutschland können selbst hochqualifizierte, akademisch ausgebildete Osteopath:innen ihren Beruf bislang nicht eigenständig ausüben. Das zeigt eine aktuelle Anfrage an die Bundestagsabgeordnete Simone Borchardt, veröffentlicht auf Abgeordnetenwatch.

Eine Gruppe Studenten blickt in die Kamera

Ab dem Herbstsemester 2026 startet erstmals ein Masterstudiengang Osteopathie in der deutschsprachigen Schweiz. Angeboten wird der Master of Science in Osteopathie (MSc) von der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS). Damit entsteht erstmals ein durchgängiger akademischer Ausbildungsweg bis zum Masterabschluss im deutschsprachigen Teil der Schweiz.

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