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Dokument auf Tisch mit anderen Utensilien

Seit vielen Jahren setzen sich osteopathische Berufsverbände für eine klare gesetzliche Regelung ihres Berufsbildes ein. Ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre zeigt, warum das Thema heute aktueller ist denn je.

April 2025 – Hoffnung durch den Koalitionsvertrag
Laut einer Pressemitteilung des Verbands der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) wurde die Osteopathie erstmals im Koalitionsvertrag des 21. Deutschen Bundestages erwähnt. Dort heißt es: „Die Osteopathie regeln wir berufsgesetzlich.“
Der VOD bezeichnete diesen Schritt als „Etappensieg“ und als wichtiges Signal für Patientensicherheit und Berufsstand: „Wo Osteopathie draufsteht, muss auch Osteopathie drin sein.“
Quelle: VOD – Etappensieg für die Osteopathie, 17. April 2025

Juli 2025 – Aufnahme in das Lobbyregister
Am 8. Juli 2025 wurde das Regelungsvorhaben „Berufsgesetzliche Regelung des Berufs des Osteopathen / der Osteopathin“ im offiziellen Lobbyregister des Deutschen Bundestags eingetragen.
Initiator ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (BAO). Ziel laut Registereintrag: „Sicherstellung des Patienten- und Verbraucherschutzes durch klare gesetzliche Regelung von Ausbildung und Berufsausübung.“
Quelle: Lobbyregister des Deutschen Bundestags, RV0018132, 08.07.2025

September 2025 – Patientensicherheit im Fokus
Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September 2025 erneuerte der VOD seine Forderung nach einem verbindlichen Berufsgesetz. Der Verband betonte, dass Patientenschutz, Ausbildungsqualität und Transparenz nur durch eine bundesweit einheitliche gesetzliche Regelung gewährleistet werden können.
VOD-Vorsitzende Prof. Dr. Tanja Kügel-Genuit erklärte: „Patientensicherheit braucht klare Regeln – und diese müssen endlich gesetzlich verankert werden.“
Quelle: VOD – Pressemitteilung 17. September 2025

Aktueller Stand (November 2025)
Bislang liegt kein offizieller Gesetzesentwurf vor. Zwar besteht politischer Konsens über die Notwendigkeit eines Berufsgesetzes, doch ist die Umsetzung weiterhin offen. Sowohl die VOD als auch die BAO halten Druck aufrecht, damit aus dem politischen Versprechen endlich konkrete Gesetzgebung wird.

Quelle:

  • Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD), Pressemitteilungen vom 17. April 2025 und 17. September 2025 – www.osteopathie.de
Tisch mit Büchern - Behandlungsbänke im Hintergrund

Der Bundesverband Osteopathie (BVO) hat zum 1. Januar 2026 eine neue Akademie gestartet. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Verbands hervor.

Mit der Akademie werden Fortbildungsangebote im Bereich Osteopathie organisatorisch gebündelt und in einem zentralen Rahmen zusammengeführt. Ziel ist es, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und die Angebote innerhalb des Verbands neu zu organisieren.

Rednerpult vor hellem Hintergrund

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO) hat im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 25. März 2026 einen neuen Vorstand gewählt. Der veröffentlichte Beitrag nennt die gewählten Personen sowie deren Funktionen innerhalb des Gremiums und beschreibt die organisatorische Einordnung der Vorstandswahl.

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